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zoonimminiaboDAS AKTUELLE HEFT


ZOÓN erscheint alle zwei Monate. Sie erhalten es im Zeitschriftenhandel, am Kiosk oder auch direkt im Verlag.

Unsere zweite Ausgabe beschäftigt sich u.a. mit dem vielfältigen Spektrum an Verteidigungs- und Angriffswaffen von Tieren und Menschen. Diese reichen von chemischen Verbindungen über Zähne und dolchartige Klauen bis hin zur Nutzung der Waffen anderer Organismen zur eigenen Verteidigung. So bauen etwa bestimmte marine Nacktschnecken Nesselzellen ihrer Beute in den eigenen Körper ein und nutzen sie zur Abwehr.

Natürlich hat ZOÓN noch viel mehr zu bieten. Das komplette Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

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Büffel im Einsatz
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bueffelimeinsatzWährend die USA Kampfflugzeuge an die Front schicken, die nach Hornissen, Falken oder gar dem aggressiven Dinosaurier Raptor benannt sind, senden die Deutschen beschauliche oder schlaue Hummeln, Füchse, Mungos oder Dingos in den Krieg. Diese Benennung der Waffen macht auch den Mentalitätsunterschied zwischen den beiden Armeen deutlich.

Für die Bundeswehr war die Frage der Traditionsbildung von Anfang an ein Problem: Auf welche Vorgängerarmee sollte sie sich beziehen? Die Militärpolitiker entschieden sich für einen Mittelweg. Bei den Kampfanzügen gingen sie auf Nummer sicher und kopierten das amerikanische Vorbild. Bei den Waffennamen hingegen setzten sie eine Tradition fort, die aus der Wehrmacht stammt: Bundeswehr-Fahrzeuge, vom Jeep über Schnellboote bis hin zu Panzern, sind zumeist nach Tieren benannt.
 
Unterschätzte Haustierarten
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artspezifischIn jeder Ausgabe stellt ZOÓN das Werk eines Künstlers vor, das sich mit einer Facette der Tierwelt beschäftigt. Das „Faunarium“ fragt den Betrachter, ob und aus welchen Gründen er mit den gezeigten Tieren zusammenleben möchte. Die Bilder und Texte stammen von Jens Harder und sind einer Serie entnommen.

Jens Harder wurde 1970 in Weißwasser geboren. Er studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Mit einigen Studienfreunden gründete er das Zeichnerkollektiv Monogatari. 2003 brachte er sein erstes Buch heraus: „Leviathan“, eine Mischung aus „Moby Dick“ und mythologischen Elementen. Für das Werk erhielt er den Max-und-Moritz-Preis des Comic-Salons Erlangen.
Nach diesem Großprojekt wollte er etwas Neues angehen, er hatte „große Lust auf offene, für sich stehende Illustrationen“, wie er im Gespräch mit ZOÓN berichtet.
 
Kormoran versus Karpfen
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kormoranversuskarpfenFür Umweltschützer ist der Kormoran der „Vogel des Jahres 2010“. Teichwirte dagegen halten ihn für einen Räuber, der ihre Karpfen klaut oder zu Tode erschreckt. Die Geschichte einer schwierigen Beziehung am Beispiel Bayerns.

„Seit sich die Politik einmischt, ist die Diskussion unsachlich geworden“, behauptet Wolfgang Völkl von der Uni Bayreuth. Der Kormoran sei jetzt „der Prügelknabe schlechter Gewässerökologie.“ So bläst beispielsweise der oberfränkische Landtagsabgeordnete Thorsten Glauber auf seiner Webseite zur „Jagd“ auf das Tier: „Auch in Naturschutzgebieten muss ein Abschuss an Schlafbäumen, soweit der Abschuss sonst zugelassen ist, möglich sein“, fordert der Freie-Wähler-MdL rigoros.  Vor allem, weil der große, schwarze Vogel Fischzuchten und freilebende Fischarten wie die Äsche bedrohe.
 
Lizenz zum Töten – die Waffen der Tiere
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lizenzzumtoetenzoondebatteKrallen, Zähne, Gift und Hörner – die Waffenkammer der Tierwelt ist vollgepackt mit den raffiniertesten Utensilien. Ob zum Angriff oder zur Verteidigung, es gibt kaum ein Tier, das sich in der Welt von Fressen und Gefressenwerden nicht ein paar Waffen, Tricks und Kniffe zurechtgelegt hat. Und im Grunde geht’s nur um eines: um‘s Überleben.

Agent 007 mag der beste Killer des britischen Geheimdienstes sein. Gegen die Killer der Natur ist er ein Waisenknabe. Sich die Evolution als Judy Dench vorzustellen, passt eigentlich ganz gut. Die 75-jährige Engländerin spielt in den neuesten Bond-Filmen „M“, die kühle, meist in strenger Staatsräson denkende Auftraggeberin von 007. Von ihr hat der britische Topagent nicht nur die „Lizenz zum Töten“.

 
Hundeleben
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hundelebenWie der angeblich beste Freund des Menschen vergöttert und verhätschelt, kaputtgezüchtet und ausgenutzt, zur Schnecke und zum Affen gemacht wird – Robert Saemann-Ischenko spürt in einer Artikelreihe in ZOÓN dem schwierigen Verhältnis zwischen Hund und Mensch nach.

Als der Kameruner Völkerkundler Flavien Ndonko in den Jahren 1990 bis 1993 Deutschland besucht, wundert er sich über vieles. Am meisten aber darüber, wie die Eingeborenen hier mit ihren Hunden umgehen: „Hunde sind in der deutschen Öffentlichkeit allgegenwärtig. Sie bellen, wie es ihnen gefällt, werden von ihren Herren getragen, geschmückt und sogar geküsst.“